Schwedische Blumenhühner - Die Erhaltung der Landrasse

Schwedische Blumenhühner ( Skansk Blommehöna / Schonisches Blumenhuhn) ist ein alter, schwedischer Landschlag des Haushuhns.

Die ländlich - bäuerliche Umgebung in der sich das schwedische Blumenhuhn entwickelt hat, liegt an der südlichen Spitze Schwedens, in der historischen Provinz Schonen.

Die schönen Tiere fallen vor allem durch ihr blumiges Aussehen auf. Der Mottled - Faktor sorgt für die weissen Flecken an den Federspitzen.

 

Das blumig - weiss getupfte Muster ist ersichtlich auf den unterschiedlichsten Hintergründen in

schwarz, baun, rot, orange, gelb, blau/grau und wildfarbig. Die Körperform ist rund und robust.

 

Im Jahr 1986 gab es nur noch ganz wenige Tiere.

Es gibt wichtige Merkmale, aber keinen Standart für diese schöne und hochfliegende Landrasse.

Jedes Tier ist individuell.

 

Die schwedischen Blumenhühner überzeugen mit einem unglaublich liebenswürdigen Charakter. Es ist eine tägliche Freude den Hühnerstall zu betreten und mit neugierigen Blicken von den geselligen Tieren empfangen zu werden.

Das Federkleid ist nur mit der Legereife und der Mauser entgültig und "fertig" sichtbar.

Bei Junghennen kann man immer eine neue Farbe der Federn entdecken.

Man sieht es bereits an der grossen Farbenvielfalt, wenn die Küken schlüpfen, wie besonders sie sind.

Eines ist schöner als das andere und keines sieht gleich aus.

Mit etwas Glück schlüpft auch ein Tier mit Schopf.

Die Hühner sind sehr liebenswert, genügsam, intelligent, zutraulich, robust und haben einen tollen, ruhigen Charakter. Der Bruttrieb ist sehr gut erhalten geblieben. Damit die Farbenvielfalt erhalten bleibt, hält man mindestens zwei und mehr Hähne in unterschiedlichen Farben im Stamm. Das funktioniert sehr gut, der eine ist der Ranghöchste, und die anderen ordnen sich ihm unter.
Die Hähne haben eine starke, stolze Brust und erreichen ein Gewicht von 2,5 kg - 3,5 kg.

Eine Henne wird 2 kg - 2,5 kg schwer.

 

Die Legeleistung beginnt mit ca 20-22 Wochen und liegt bei ca. 180-200 mittelgrosse,

cremefarbige Eier im Jahr.

Ein lieber Kunde von uns, hat sich die Mühe gemacht und die Legeleistung genau dokumentiert.

Seine schwedischen Blumenhühner haben im ersten Legejahr im Durchschnitt 203,8 Eier gelegt.

 

 

Skansk Blommehöna werden nie mit Blick auf das Aussehen gezüchtet.

Alle Informationen zur Genbank und verbundenen Tieren in der Schweiz finden sie unter Genbanktiere.

 


Was machen unsere schwedischen Blumenhühner am liebsten?

Sie verbringen viel Zeit am Tag damit, ihr Umfeld zu erkunden. In einem grosszügigen Auslauf bietet die Natur viele verschiedene Versteckmöglichkeiten. Bäume, Sträucher und Gebüsch dienen im heissen Sommer als Schattenspender und sie finden dort Schutz vor Feinden. Zur Beschäftigung zupfen sie an Blätter oder hüpfen gerne auf einen höher gelegenen Ast.

Etwa die hälfte des Tages ist der Futtersuche gewidmet.

Die Hühner finden sehr viel natürliche Nahrung in ihrer Umgebung. Sie finden Gräser, Samen, Beeren und Insekten.

Für das Wohlbefinden nehmen sie im warmen, hellen Tageslicht ein Staubbad um ihr Gefieder sauber zu halten. Sie leben gerne in Gruppen mit einer stabilen Rangordnung. Unsere Hühner wissen genau wer der Chef ist. Es ist sehr wichtig, dass ein Huhn seine Bedürfnisse ausleben kann. Nebst scharren oder Sandbaden  gehört auch das brüten dazu. Dafür sucht sie einen bestimmen Platz und macht dort ein Gelege mit Eier. Es kann gut sein dass sie ein besonderes Versteck auswählt, zwischen Holz und Sträuchern, und plötzlich hervorkommt mit ihren frisch geschlüpften Küken.

 


Die Naturbrut

 

Für jeden Hühnerhalter ist es ein ganz besonderes Erlebnis, wenn er merkt dass sein Huhn brüten möchte.

Wichtig ist, dass sie während der Brut Ruhe hat und nicht von den anderen Hühner gestört wird. Sie dreht ihre Eier unter sich ab und zu mit dem Schnabel, damit sie von allen Seiten gleichmässig warmgehalten werden. Nach dem Schlupf führt die Glucke die Küken und beschäftig sie über den ganzen Tag. Sie lernt die kleinen auf natürliche Art und Weise was ein Küken tun soll und was nicht, und prägt damit ihr verhalten.

 


 

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