Schwedische Blumenhühner

Schwedische Blumenhühner ( Skansk Blommehöna / Schonisches Blumenhuhn) ist ein alter, schwedischer Landschlag des Haushuhns.

Die ländlich - bäuerliche Umgebung in der sich das schwedische Blumenhuhn entwickelt hat, liegt an der südlichen Spitze Schwedens, in der historischen Provinz Schonen.

Die schönen Tiere fallen vor allem durch ihr blumiges Aussehen auf. Der Mottled - Faktor sorgt für die weissen Flecken an den Federspitzen.

 

Das blumig - weiss getupfte Muster ist ersichtlich auf den unterschiedlichsten Hintergründen in den Farben

schwarz, baun, rot, orange, gelb, blau/grau und wildfarbig. Die Körperform ist rund und robust.

 

In den 1970er Jahren gab es nur noch ganz wenige Tiere.

Es gibt nur Merkmale und keinen Standart für diese schöne, hochfliegende Landrasse, da jedes Tier individuell aussieht.

 

Die schwedischen Blumenhühner faszineren uns mit ihrem bunten Federkleid, das nur mit der Legereife und der Mauser entgültig und "fertig" sichtbar wird.

Bei Junghennen kann man immer eine neue Farbe der Federn entdecken.

Dass sie etwas ganz besonderes sind, sieht man bereits an der grossen Farbenvielfalt, wenn die Küken schlüpfen. Eines ist schöner als das andere und keines sieht gleich aus.

Es ist spannend, wie unterschiedlich sie schon auf die Welt kommen, besonders wenn dann noch ein Küken mit Frisur fällt .

Der sogenannte Schopf gehört auch dazu und ist ein richtiger hingucker.

Die Hühner sind sehr liebenswert, genügsam, intelligent, zutraulich, robust und haben einen tollen, ruhigen Charakter. Der Bruttrieb ist sehr gut erhalten geblieben.
Die Hähne haben eine starke, stolze Brust und erreichen ein Gewicht von ca 3,5 Kg. Eine Henne wird

ca 2,5 Kg schwer .

Die Legeleistung beginnt mit ca 20-22 Wochen, und liegt bei ca. 180-200 mittelgrosse,

cremefarbige Eier im Jahr.

Ein lieber Kunde von uns, hat sich die Mühe gemacht und die Legelseistung genau dokumentiert.

Seine schwedische Blumenhühner haben im ersten Legejahr im Durchschnitt 203,8 Eier gelegt.

 

Zusammengefasst kann man sagen, dass sie im ersten Legejahr sehr viele, eher kleinere Eier legen. Im zweiten Legejahr legen sie dann etwas weniger, dafür richtig schöne und grössere Bruteier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Naturbrut

 

Für jeden Hühnerhalter ist es ein ganz besonderes Erlebnis, wenn er merkt dass sein Huhn brüten möchte. Mit den schwedischen Blumenhühner haben sie garantiert eine verlässliche Glucke im Stall und nach 21 Tagen putzmuntere, kleine flauschige Küken.

Wichtig ist, dass sie während der Brut ruhe hat und nicht von den anderen Hühner gestört wird. Sie dreht ihre Eier unter sich ab und zu mit dem Schnabel, damit sie von allen Seiten gleichmässig warmgehalten werden.

Nach dem Schlupf führt die Glucke die Küken und beschäftig sie über den ganzen Tag. Sie lernt die kleinen auf natürliche Art und Weise was ein Küken tun soll und was nicht, und prägt damit ihr verhalten.

 


Fotos von Christian Schumacher


 

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